Aktuelles

Lesen Sie hier die aktuellen Meldungen in vollem Umfang, die wir mit thematischem Bezug für Sie zusammenstellen.

17.09.2014

Viele Mieter lesen ihren Mietvertrag nicht

Die Wohnungswirtschaft ist einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige des Landes. In keinem anderen dürfte das geschriebene Wort von einer solche Bedeutung für die Kommunikation mit den Kunden sein. Die Wohnungsvermieter schicken täglich millionenfach standardisierte oder individuelle Schreiben an die Mieter. Bei diesen handelt es sich um eine die gesamte Breite der Gesellschaft abbildende heterogene Kundschaft. Mieten hat von ihnen kaum jemand gelernt. Sie sind Amateure, weder mit dem Vokabular, noch mit den Abläufen der Wohnungswirtschaft näher vertraut. Mieten lernt man nämlich nicht in der Schule. Es gibt auch keine Volkshochschulkurse zu diesem Thema. Wer eine Wohnung mietet bekommt keine Gebrauchsanleitung. Das Wissen stammt zumeist aus Magazinen und Boulevardblättern. Lediglich die Mitglieder der Mieterverbände werden durch die Mitgliederzeitschriften regelmäßig informiert. 
Bei dieser Sachlage ist es um so erstaunlicher, dass sich der überwiegende Teil der Wohnungswirtschaft nicht um eine angemessene schriftliche Kommunikation bemüht. Die Schreiben, Verträge und Abrechnungen sind selten selbsterklärend und verständlich. Sie verwenden juristische, technische und wohnungswirtschaftliche Fachbegriffe, deren Bedeutung die meisten Mieter im besten Falle ahnen. Wer sich nicht intensiv unter Zuhilfenahme von Fachliteratur oder des Internets mit dem Mietvertrag, der Betriebskostenabrechnung oder der Mieterhöhung befasst, wird nicht wirklich verstehen, was dort steht, welches Verfahren dem zugrundeliegt und ob alles mit rechten Dingen zugeht.
Eine Befragung im Auftrage der Webseite www.immowelt.de ergab im August 2014, dass 17 % der Mieter den Mietvertrag nicht gelesen haben, bevor sie ihn unterzeichneten. Weitere 44 % haben ihn nur einmal durchgelesen. Bei der Komplexität heutiger Standardmietverträge kommt das fast auf dasselbe hinaus.1 
Mancher Mietervertreter vermutet Absicht dahinter: Was man nicht versteht, dagegen kann man sich nicht wehren. Diese Vermutung ist schon deshalb falsch, weil sie davon ausgeht, dass die Vermieter anders könnten. Die meisten sind dazu aber gar nicht bereit oder in der Lage. Warum das so ist und was Sie dagegen unternehmen können, besprechen wir gerne mit Ihnen.  
1 „Wohnen und Leben 2014“, herausgegeben von der Immowelt AG, August 2014

05.05.2014

Neue Sozialbauwohnungen in Berlin

Nach über 10 Jahren sollen erstmals wieder Sozialbauwohnungen in Berlin entstehen. Das Land will die Errichtung von bis zu 1.000 Mietwohnungen fördern, die auch für Haushalte mit geringeren Einkommen bezahlbar sein sollen. Für 120 Wohnungen in vier Bauvorhaben in Altglienicke, Adlershof, Wedding und Lankwitz hat die landeseigene Degewo als erster...
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16.08.2013

9,6 % mehr geneh­migte Woh­nun­gen im 1. Halb­jahr 2013

Besonders stark erhöhten sich die Baugenehmigungen von Wohnungen in Mehr- (+ 21,7 %) und Zweifamilienhäusern (+ 13,9 %). Baugenehmigungen für Wohnungen in Einfamilienhäusern nahmen nur geringfügig zu (+ 1,5 %).
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08.05.2013

Zweckentfremdungsverbot für Berlin beschlossen

Der Berliner Senat hat am 07.05.2013 beschlossen, dass die Zweckentfremdung von Wohnraum in der Stadt zukünftig wieder verboten ist. Wohnungen dürfen nicht mehr als Ferienwohnungen genutzt und auch nicht in Büroraum umgewandelt werden. Auch spekulativer Leerstand und Abriss sollen so verhindert werden.
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26.04.2013

Senat will Kappungsgrenze für Mieterhöhungen in der ganzen Stadt auf 15 % begrenzen

Die Berliner Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 25.04.2013, dass der Berliner Senat plant, die durch die Mietrechtsänderung zum 01.05.2014 neu geschaffene Möglichkeit, in bestimmten Gebieten die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen von 20 % auf 15 % zu senken, nicht nur für die zentralen Bezirke, sondern für die gesamte Stadt umzusetzen.
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